Türkei: Reisehinweis angepasst

Wegen des bevorstehenden Referendums sollen sich Reisende in der Türkei von Ansammlungen fernhalten.

Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für die Türkei aktualisiert. Anlass ist das Referendum über die Verfassungsänderung am 16. April. Dieses führt nicht nur in der internationalen Politik zu Differenzen, sondern auch im Land selbst.

Laut Auswärtigem Amt müssen Türkei-Reisende bereits während des aktuellen Wahlkampfes „mit erhöhten politischen Spannungen und Protesten“ rechnen. Diese könnten sich „auch gegen Deutschland richten“. Reisenden wird empfohlen, „sich von politischen Veranstaltungen und größeren Menschenansammlungen fernzuhalten“.

Zudem müsse aufgrund des seit Juli 2016 ausgerufenen Notstandes im Land zum Teil mit Ausgangssperren und allgemeinen Personenkontrollen gerechnet werden. Das Auswärtige Amt weist auch darauf hin, dass seit Februar dieses Jahres „in einzelnen Fällen deutschen Staatsangehörigen die Einreise in die Türkei ohne Angabe genauer Gründe verweigert“ worden sei. Die betroffenen Personen hätten die Rückreise nach Deutschland antreten müssen.

In diesem Zusammenhang weist die Behörde darauf hin, dass Deutschland „nicht in jedem Fall“ konsularischen Schutz gegenüber Maßnahmen der türkischen Regierung gewähren könne, „wenn der oder die Betroffene auch die türkische Staatsangehörigkeit besitzt“.

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