Sharm el Sheikh wird aus Deutschland aus weiter angeflogen

Großbritannien, Irland und die Niederlande haben die Flüge nach Sharm el Sheikh ausgesetzt. Zuvor hatten sich die Hinweise verdichtet, dass eine Bombe Ursache für den Absturz des russischen Passagierjets über der Sinai-Halbinsel gewesen sein könnte.

Für die Mehrheit der deutschen Reiseveranstalter spielt das Ziel nur eine untergeordnete Rolle. So verbringen beispielsweise mehr als 90 Prozent der deutschen TUI-Kunden in Ägypten ihren Urlaub in Hurghada. Die eigene Airline TUI Fly steuert Sharm el Sheikh nicht an. Im Pauschalbereich bietet TUI das Ziel nur im Rahmen der X-Produktion an und greift dabei in der Regel auf Linienflüge zurück, etwa mit Turkish Airlines und Zwischenstopp in Istanbul.

Eine größere Bedeutung hat Sharm el Sheikh für den Ägypten-Spezialisten ETI: Hier macht das Ziel 15 Prozent des Portfolios aus. „Solange es keine Sicherheitsbedenken vom Auswärtigen Amt gibt, bieten wir Sharm el Sheikh auch weiterhin an“, so Geschäftsführerin Maja-Jennifer Köhl. Man beobachte die Lage und sei sowohl mit den Fluggesellschaften als auch den Behörden in engem Kontakt.

Flüge bietet der Frankfurter Veranstalter in der Wintersaison 2015/2016 mit Germanwings, Germania und Sun Express an. Momentan halten sich laut Köhl 550 ETI-Gäste in der Region auf.

Von FTI heißt es lediglich, man beobachte die Situation vor Ort genau und stehe in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden und Reiseleiterorganisationen. Man orientiere sich an den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts. Solange diese unverändert blieben, sehe man keinen Handlungsbedarf.

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